Gogol & Mäx

Am 7. Juni 2019 fand das besondere Konzert mit dem Duo Gogol und Mäx statt.

Die Knaben- und Mädchenmusik Basel gab am Freitag, den 7. Juni 2019, wahrhaftig ein besonderes Konzert. Noch selten passte die Aussage „ wer nicht dabei war, hat etwas verpasst „ so gut, wie an diesem Abend.

Bilder von Thomas Kost.

 

Das Besondere Konzert

Die Knaben- und Mädchenmusik Basel gab am Freitag, den 7. Juni 2019, wahrhaftig ein besonderes Konzert. Noch selten passte die Aussage „ wer nicht dabei war, hat etwas verpasst „ so gut wie an diesem Abend.

Die KMB hatte die Musikakrobaten Gogol und Mäx aus Deutschland zu Gast. Diese beiden Künstler verbreiten größte Heiterkeit in Theatersälen und Konzerthäusern von den Niederlanden, Concertgebouw Amsterdam, bis ins spanische Hochgebirge, Festival de teatre Esterri d'Àneu, Pyrenäen, und jetzt auch in Basel!

Was diese frohen Botschafter instrumentaler Komik auf den Theaterbühnen Europas präsentieren, ist einzigartig, furios, grandios – schlichtweg atemberaubend!

Gefüllte Stunden des Lachens und Staunens über die akrobatische und musikalische Kunstfertigkeit und die schier unbegreifliche Instrumentenvielfalt waren garantiert.

Im ersten Teil des Konzertes verbanden die beiden Künstler ihr Können mit dem Konzertorchester der KMB. So störten sie scheinbar den Auftritt der Jungmusikanten mit ihren musikalischen Einlagen. Mal kam Mäx mit einer Klarinette dazu oder wollte bei Lassus Trombone mit einer Babyposaune bei den Solisten mitspielen. Die Dirigentin Diana Bauchinger konnte die Clowns zunächst musikalisch vertreiben, wurde dann aber von Gogol und Mäx total entmachtet und setzte sich verzweifelt an den Bühnenrand.

Nun war das Dirigentenpult frei, Mäx inspizierte als erstes die Möglichkeiten des Taktstockes. Gogol wollte ihm das nicht gönnen und lockte ihn weg.

Mit tiefer Inbrunst dirigierte er die Melodien von Charlie Chaplin, wurde jedoch vom Orchester in eine musikalische Schleife geführt, aus der er nicht rauskam.

Nun seinerseits in einer ausweglosen Lage, holte er die Dirigentin der Knaben- und Mädchenmusik Basel zurück ans Pult, die dem Treiben ein Ende bereitete.

Der zweite Teil des Abends gehörte den beiden Musikakrobaten. Haben Sie schon einmal mit einer Tuba auf dem Kopf Klavier gespielt? Oder von oben bäuchlings auf dem Klavier liegend vierhändig musiziert? Die Konzertbesucher wissen nun: Nichts ist unmöglich!

Die Kinder konnten sich vor Lachen fast nicht mehr auf den Stühlen halten!

Der Abend war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg. Die Zuschauer gingen reich beschenkt nach Hause. Die Jungmusikanten haben eine riesige musikalische Leistung vollbracht, waren die gespielten Stücke doch sehr anspruchsvoll und das Einstudieren der Choreographie ungewohnt.

Mit diesem Anlass haben wir den einen oder anderen Gast angelockt, der sonst nicht zu einem Blasmusikkonzert gehen würde.  Dies war auch eines der gesteckten Ziele, die sich die KMB gesetzt hatte.

Wie kommt man in unserer digitalisierten Welt an neue Zuschauer? Auch wenn der Saal noch nicht voll besetzt war, sind wir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die KMB möchte im Wandel der Zeit flexibel sein, alte Klischees abstreifen und für die Jugend attraktiv bleiben.

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