Die Kleinbasler Musikschule für alle
Dein Musikunterricht ganz in der Nähe der Mittleren Brücke, im Herzen Kleinbasels. In unserer Musikschule kannst du in familiärer Atmosphäre im Einzelunterricht ein Instrument von Grund auf erlernen.
Musik verbindet und macht vor allem gemeinsam riesigen Spass. Wir, die Knaben- und Mädchenmusik Basel (KMB), sind eine junggebliebene Musikschule mit über 175 Jahren Erfahrung und einem Team aus hochqualifizierten Lehrpersonen.
In unserer Schule im Herzen Kleinbasels bieten wir Einzel- und Gruppenunterricht für verschiedene Blas- und Schlaginstrumente an. Besonders stolz sind wir auf unsere zwei Orchester und die verschiedenen Ensembles, die fester Bestandteil unseres Ausbildungsangebots sind.
Neu ab dem kommenden Schuljahr: Wir erweitern unser Angebot für die Kleinsten! Neben den beliebten Kursen für musikalische Früherziehung (Vorschulalter) bieten wir neu auch ein Eltern Kind Singen an.
Zur Stadt und zum Kleinbasel gehören Piccolo und Trommel. Möchtest du auf der Trommel wirbeln oder auf dem Piccolo virtuose Märsche pfeifen können? Auch das ist an der KMB oder der mit ihr verbundenen Basler Trommelakademie möglich.
Bei der KMB ist zwar alles Musik, aber Musik ist nicht alles, was die Musikschule zu bieten hat. Musikreisen, Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen gehören ebenso dazu, um den Zusammenhalt zu stärken. Eigentlich fast wie zuhause. Und genau so sollst du dich bei uns fühlen.
Schau doch einmal herein, komm vorbei und probiere unsere verschiedene Instrumente aus. Oder wenn du dich schon für eines entschieden hast, kann es gleich losgehen. Wartezeiten gibt es bei uns nicht! Wir freuen uns auf dich und darauf, mit dir zusammen zu musizieren. Herzlich willkommen und vor allem: viel Freude!
Wichtig zu wissen: Bei uns gibt es 10% Geschwistertenrabatt , GGG-Mitglieder ebenso und in bestimmten Fällen sind finanzielle Beiträge möglich.
Dein Wiedereinstieg in die Welt der Musik
Vielleicht spürst du den Wunsch das einst erlernte Instrument wieder hervorzuholen und die Freude am Musizieren neu zu entdecken. Genau für dich bietet die KMB als Basler Musikschule für alle den passenden Unterricht zum Wiedereinstieg an. Wir haben viele verlockende Angebote für dich die von individuellem Einzelunterricht bis hin zur Mitwirkung in unseren Orchestern und Ensembles reichen. Wir würden uns freuen dein Instrument wieder erklingen zu hören und freuen uns darauf dich bald bei uns an der Utengasse zu begrüssen.
Vereinsleben
Bei der Knaben- und Mädchenmusik Basel ist zwar alles Musik, aber Musik ist nicht alles, was die Musikschule zu bieten hat. Musikreisen, Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen gehören ebenso dazu, um den Zusammenhalt zu stärken. Eigentlich fast wie zuhause. Und genau so sollst du dich bei uns fühlen.
Vorfreude auf unsere Bildergalerie
Hinter den Kulissen sortieren wir gerade fleissig Bilder um dir hier bald unsere Bildgalerie zu zeigen. Hier findest du bereits ein paar Impressionen. Wir freuen uns darauf unsere musikalischen Höhepunkte bald digital mit dir zu teilen.
Gut zu wissen
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Nein überhaupt nicht. Bei uns sind alle willkommen, egal ob du ganz neu startest oder nach einer langen Pause wieder einsteigen möchtest. Auch ein eigenes Instrument ist für den Anfang nicht zwingend erforderlich. Wir beraten dich gerne bei der Miete oder dem Kauf.
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Wir legen grossen Wert auf Flexibilität und ermöglichen dir in der Regel einen sofortigen Start, ohne Wartezeiten. Sobald du dich für den Unterricht bei uns entschieden hast, finden wir gemeinsam mit unseren Lehrpersonen zeitnah einen passenden Termin.
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Absolut! Die KMB ist eine Musikschule für alle Generationen und bietet speziell auch für Erwachsene verschiedene Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren an. Ob in einem unserer Ensembles oder beim Einzelunterricht. Wir freuen uns über erwachsene Musikbegeisterte. Schaue dir hier die Angebote an.
Unsere Geschichte
1841 bis 2016 – 175 Jahre Knaben- und Mädchenmusik Basel (aus GGG Einblick, Nr.18 2016, S. 4 bis 7)
Die Knaben- und Mädchenmusik Basel 1841 (KMB) ist eine in Basel verwurzelte musikalische Bildungsinstitution. Von Instrumentenschnuppern über Instrumentalunterricht an Blasinstrumenten, Schlagzeug und Trommeln bis zur Ensemble- und Orchesterschulung für Jugendliche und interessierte Erwachsene bietet die Musikschule eine breite Palette von Angeboten.
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Auch die beiden Orchester „Konzertorchester“ und „Piccolino“ machten in den vergangenen Monaten auf sich aufmerksam. Mit geschickt gewählten Programmen verstehen es Diana Bauchinger und Rüdiger König die jungen Leute für das Zusammenspiel durch Fordern und Fördern zu begeistern. Die veritable Grösse des Konzertcorps, das sich zu einem ansprechenden Klangkörper entwickelt hat, lässt hoffen, auf dem richtigen Weg zu sein.
Parallel zum Blasorchesterbetrieb sind Urs Gehrigs Leistungen auf Tambourenseite zu würdigen. Mit viel Erfahrung und grossem Engagement ist es ihm gelungen mit der Swiss Junior Drum Show eine wertvolle Plattform für ambitionierte Jungtambouren zu institutionalisieren. So viel zur Gegenwart. Wie steht es mit den Anfängen der KMB?
Aus Anlass zum 150 jährigen Jubiläum der KMB fasste Paul Roninger im Basler Stadtbuch 1992 bereits geschickt einige Meilensteine der Institution zusammen und berichtet, dass die eigentliche Gründung der KMB auf die Initiative des Basler Jugendfestvereins zurückgeht, mit dem Zweck die „Zöglinge auf den Weg der Tugend zurückzuführen“ und „bei den Knaben Sinn und Begeisterung für die Blasmusik zu wecken, durch ausgewiesene Fachlehrer theoretischen und praktischen Unterricht in Notenlehre und Rhythmik zu erteilen, das Spielen der Blech- und Holzblasinstrumente zu instruieren und deren Beherrschung anzustreben“. Es ist dokumentiert, dass bereits im folgenden Jahr, im Sommer 1842, die Knabenmusik erstmals am Jugendfest aufspielte und dabei vom Jugendfestverein eine Fahne geschenkt erhielt. Die Knabenmusik hatte jedoch keinen langen Bestand. Nach kaum zehnjährigem Bestehen „ging sie ein“. 1864 erlebte sie eine Neugründung. Nach drei weiteren Jahren schritt die Knabenmusik ihrem abermaligen Ruin entgegen – Grund dazu bildeten die „Wirtschaftskonzerte“. Man sagte allgemein, bei der Knabenmusik lernen die Knaben nur saufen. Dank umsichtigen Leuten überlebte die Knabenmusik die Wirren zwischen Probelokal und Biergarten. Um die Jahrhundertwende entstandene Statuten, die u.a. besagten, „dass jegliches Zu-Gemüte-Führen alkoholischer Getränke zu verabscheuen und auch das Rauchen zu unterlassen sei“. Weiter musste, wer in die KMB eintreten wollte, „ein günstiges ärztliches Gutachten, musikalische Auffassungsgabe und gute Schulzeugnisse“ haben. Bei einer Busse von 2 Franken war es damals strikte untersagt, die Proben zu schwänzen. Fritz Siegin, der von 1886 bis 1936 als Musiker und Dirigent der KMB angehörte, wirkte als strenge Leitfigur und sorgte für den heute noch sehr geläufigen Knabenmusik-Übernamen „Knute“, nach dem Motto „was man liebt, das züchtigt man“ (er hatte seine Zöglinge unter der „Knute“).
1931, 90 Jahre alt, stand die KMB Pate zur Gründung des Schweizerischen Knabenmusikverbandes. Die Hundertjahrfeier beging man 1941 mit einer Festouvertüre und einem Rahmenspiel unter dem Titel „Vom Saulus zum Paulus“, die Bekehrung eines Gassenjungens zur Knabenmusik.
Pius E. Kissling, der von 1957 bis 1990 als musikalischer Leiter tätig war, verstand es in idealer Weise, Kunst und Pädagogik zu verbinden. Er führte die breite Öffnung des Repertoires ein und erweckte damit aussergewöhnliche Begeisterung bei den jugendlichen Musikern.
Der 125. Geburtstag stand 1966 im Zeichen der Kantonalmusiktage und einem grossen Treffen verschiedener geladener Musikcorps.
An der Generalversammlung 1990 wurde beschlossen, dass inskünftig auch Mädchen am Unterricht in der KMB teilnehmen und mitmusizieren durften.
Um Synergien zu nutzen, fusionierte die Musikschule des Musikverbands beider Basel per Anfang 2012 mit der Musikschule der damaligen Knabenmusik. Der Bedarf nach einem neuen Namen war in der Knabenmusik schon seit einigen Jahren ein Thema. Eine interne Arbeitsgruppe erhielt folglich den Auftrag, einen geschlechtsneutralen Namen zu finden. Anlässlich der Generalversammlung am 20. Juni 2012 wählten die anwesenden Mitglieder den neuen Namen "Knaben- und Mädchenmusik Basel 1841".
Im Mai 2016 feiert die KMB nun ihren 175. Geburtstag. Das Organisationskomitee unter der Leitung des ehemaligen Präsidenten Beat Ochsner und des Musikverbandes beider Basel laden vom 20. bis 22.5.16 rund 1300 Musikantinnen und Musikanten aus 50 Musikvereinen der Region zu den Musiktagen Basel ein. Neben Bewertungsspielen, Marschmusikparaden und Freikonzerten, gibt es Musikwettbewerbe für die Jugendmusiken und die Erwachsenenvereine.
Und danach? Die Verantwortlichen der Knaben- und Mädchenmusik sind zuversichtlich, dass mit einem solchen Anlass ein breites Publikum angesprochen wird und vielleicht auch das eine oder andere zuhörende Kind Lust bekommt, sich an einem Instrument ausbilden zu lassen.
Unser Mitwirken bei verschiedenen „Klassenmusizieren“-Projekten an Basler Schulen zeigt, dass es sich lohnt Jugendliche zum Erlernen eines Instrumentes zu führen. Musik fördert die soziale Kompetenz und die Intelligenz junger Menschen. Besonders das aktive Musizieren spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ganz im Sinn der Initianten des Verfassungsartikels „Jugend und Musik“, gilt es Kinder und Jugendliche zur musikalischen Aktivität zu führen und damit ihre Entwicklung und Entfaltung unter pädagogischen, sozialen und kulturellen Gesichtspunkten ganzheitlich zu fördern. Wir helfen gerne mit.
Ruedi Küng
Quellen: Basler Stadtbuch 1992, Paul Roniger, S. 188 – 192; Die Basler Knabenmusik 1841 – 1905 und 1841 – 1911, Fritz Siegin; http://juniordrumshow.ch/de/formationen/edition-2011/knabenmusik-basel/(14.3.2016); http://www.hmb.ch/en/collection/object/die-knabenmusik-basel-am-kleinbasler-rheinufer.html (14.3.2016)
Werde ein Teil unserer Musikfamilie
Bist du bereit dein neues Lieblingsinstrument zu entdecken und Teil unserer grossen Musikfamilie zu werden? Wir freuen uns darauf dich auf deinem ganz persönlichen Weg zu begleiten und gemeinsam mit dir die Welt der Töne zu erkunden. Starte jetzt dein musikalisches Abenteuer bei der KMB.